Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Seite enthält die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von HBF Marketing für Leistungen im Bereich Online-Marketing, Google Ads, SEO, Beratung und Schulungen.
5020 Salzburg
§ 1 – Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen HBF Marketing und ihren Kunden im Bereich Online-Marketing, insbesondere Google Ads (SEA), Suchmaschinenoptimierung (SEO), Beratung und Schulungen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, sofern nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
§ 2 – Leistungen
HBF Marketing erbringt Dienstleistungen im Bereich Online-Marketing nach bestem Wissen und Gewissen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine Garantie für bestimmte wirtschaftliche Erfolge (z. B. Umsatzsteigerungen, Leads, Rankings oder Klickpreise) übernommen wird. Leistungsumfang und Ziele ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
§ 3 – Leistungsbeginn
Die Leistungserbringung beginnt erst nach:
- Eingang der vereinbarten Anzahlung (sofern vereinbart), und
- Bereitstellung aller zur Durchführung notwendigen Zugänge, Materialien und Informationen durch den Kunden.
HBF Marketing ist nicht verpflichtet, Leistungen vor Erfüllung dieser Voraussetzungen zu beginnen.
§ 4 – Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Durchführung der Leistungen notwendigen Informationen, Zugänge und Materialien rechtzeitig bereitzustellen.
Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch unzureichende Mitwirkung entstehen, gehen nicht zu Lasten von HBF Marketing und können gesondert verrechnet werden.
§ 5 – Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Euro. Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
Bei Zahlungsverzug ist HBF Marketing berechtigt:
- Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verrechnen
- Leistungen bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen
§ 6 – Anzahlung bei Neukunden
Bei Erstbeauftragungen ist HBF Marketing berechtigt, eine Anzahlung von bis zu 50 % des vereinbarten Auftragswertes vor Leistungsbeginn zu verlangen.
Die Höhe der Anzahlung wird im jeweiligen Angebot ausgewiesen.
§ 7 – Zusatzleistungen
Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden gesondert verrechnet. Dies gilt insbesondere für:
- zusätzliche Anpassungen
- kurzfristige Sonderwünsche
- erweiterten Analyse- oder Beratungsaufwand
§ 8 – Schulungen und Trainings – Stornierung und Absage
Für Schulungen, Workshops und Trainings gelten folgende Stornierungsbedingungen:
- Absage mehr als 14 Tage vor dem Termin: kostenfrei
- Absage 7–14 Tage vor dem Termin: 50 % der vereinbarten Vergütung
- Absage weniger als 7 Tage vor dem Termin: 100 % der vereinbarten Vergütung
Bereits entstandene Reise- und Vorbereitungskosten werden in jedem Fall weiterverrechnet.
Eine Terminverschiebung ist nach Absprache möglich und gilt nicht als Stornierung, sofern ein neuer Termin innerhalb von 6 Wochen vereinbart wird.
§ 9 – Haftung
HBF Marketing haftet nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.
Die Haftung ist in jedem Fall auf den Auftragswert des jeweiligen Projekts begrenzt. Es wird keine Haftung für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden übernommen.
§ 10 – Verwaltung von Werbebudgets
Die Verwaltung von Werbebudgets (z. B. Google Ads) erfolgt ausschließlich im Auftrag und auf Rechnung des Kunden.
HBF Marketing übernimmt keine Haftung für:
- die Verwendung von Werbebudgets durch Drittplattformen (z. B. Google, Meta)
- unvorhergesehene Budgetverbräuche durch plattformseitige Änderungen
- Klickbetrug oder missbräuchliche Klicks Dritter
Budgetentscheidungen werden nach Absprache mit dem Kunden getroffen. Änderungen am Budget bedürfen der ausdrücklichen Freigabe des Kunden.
§ 11 – Drittanbieter und Plattformen
Die Leistungen von HBF Marketing basieren teilweise auf Plattformen Dritter (z. B. Google, Meta). HBF Marketing hat keinen Einfluss auf:
- Änderungen von Algorithmen
- Preisentwicklungen (z. B. Klickpreise)
- Kontosperrungen oder Einschränkungen
Eine Haftung hierfür wird ausgeschlossen.
§ 12 – Werbekonten und Zugänge
Werbekonten (z. B. Google Ads) verbleiben grundsätzlich im Eigentum des Kunden. HBF Marketing erhält zur Durchführung der Leistungen Zugriff auf diese Konten.
Nach Beendigung der Zusammenarbeit werden alle Zugänge, Daten und Dokumente innerhalb von 30 Tagen übergeben bzw. entfernt.
§ 13 – Vertragslaufzeit und Kündigung
Sofern nicht anders vereinbart, gilt eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten. Der Vertrag kann danach mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.
§ 14 – Nutzungsrechte
Erstellte Inhalte (z. B. Anzeigentexte, Strategien, Konzepte) dürfen vom Kunden nach vollständiger Bezahlung uneingeschränkt genutzt werden. Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte bei HBF Marketing.
§ 15 – Vertraulichkeit
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen – insbesondere Unternehmensdaten, Strategien, Kampagnenergebnisse und wirtschaftliche Kennzahlen – vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses und auf unbestimmte Zeit.
§ 16 – Referenzrecht
HBF Marketing ist berechtigt, den Kunden nach Abschluss des Projekts als Referenz zu nennen und allgemeine Projektergebnisse (z. B. in anonymisierter oder aggregierter Form) für Marketingzwecke zu verwenden.
Hierzu zählen insbesondere: Nennung des Unternehmensnamens auf der Website, in Präsentationen und in Case Studies. Der Kunde kann dieser Verwendung schriftlich widersprechen.
§ 17 – Datenschutz
Der Kunde ist selbst verantwortlich für die rechtmäßige Verarbeitung personenbezogener Daten auf seinen Websites (z. B. DSGVO, Cookie-Banner, Tracking). HBF Marketing übernimmt keine Haftung für datenschutzrechtliche Verstöße des Kunden.
§ 18 – Internationale Kunden und Reverse-Charge-Verfahren
Bei Leistungen an Unternehmen mit Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat, die über eine gültige UID-Nummer (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer) verfügen, gilt das Reverse-Charge-Verfahren gemäß § 19 UStG.
In diesen Fällen wird keine österreichische Umsatzsteuer in Rechnung gestellt. Die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über.
Der Kunde ist verpflichtet, seine gültige UID-Nummer vor Rechnungsstellung bekanntzugeben. Fehlerhafte oder fehlende Angaben gehen zu Lasten des Kunden.
§ 19 – Schriftlichkeit und Kommunikation
Alle rechtserheblichen Erklärungen (z. B. Kündigungen, Auftragsänderungen, Freigaben) bedürfen der Schriftform. Als Schriftform gilt auch die Kommunikation per E-Mail.
Mündliche Nebenabreden, Zusagen oder Änderungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der nachträglichen schriftlichen Bestätigung.
§ 20 – Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht. Gerichtsstand ist der Sitz von HBF Marketing.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

